{"id":3256,"date":"2021-07-11T00:20:06","date_gmt":"2021-07-11T00:20:06","guid":{"rendered":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/?p=3256"},"modified":"2025-01-08T00:08:25","modified_gmt":"2025-01-08T00:08:25","slug":"hybride-events-wie-viel-fussball-steckt-in-dem-trend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/hybride-events-wie-viel-fussball-steckt-in-dem-trend\/","title":{"rendered":"Hybride Events \u2013 Wie viel Fu\u00dfball steckt hinter dem Trend der Live-Kommunikation?"},"content":{"rendered":"\n<p>Lesezeit: ca. 4 Minuten<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hybride Events \u2013 Wie viel Fu\u00dfball steckt in dem Trend?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte-Meetings, Messen, H\u00e4ndlertagungen oder Mitgliederversammlungen: Seit Beginn der Pandemie finden zahlreiche Veranstaltungsformate rein digital oder hybrid statt. Was vor f\u00fcnf Jahren kaum vorstellbar war, hat sich innerhalb k\u00fcrzester Zeit zum \u201eNew Normal\u201c entwickelt. Zum Trend f\u00fcr nahezu alle Branchen. F\u00fcr Autoindustrie, Maschinenbauer und Unterw\u00e4schehersteller ebenso wie f\u00fcr Lebensmittelkonzerne oder Finanzdienstleister. Firmen haben erkannt, dass in Zeiten fehlender Face-to-Face-Erlebnisse ein Umdenken erfolgen muss. Eine Ver\u00e4nderung, um emotionale und nachhaltige Kontakte zu Kunden, H\u00e4ndlern, Mitarbeitern oder potenziellen Neukunden trotzdem irgendwie zu erm\u00f6glichen. Ortsunabh\u00e4ngig und maximal flexibel. Schnell war die L\u00f6sung gefunden: die beschriebenen digitalen oder hybriden Veranstaltungsformen. Seitdem stehen bundesweit Vorst\u00e4nde, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Vertriebsleiter und Marketing-Profis vor Green Screens und pr\u00e4sentieren die neuesten Forschungsergebnisse, neue Produkte und Innovationen, neue Dienstleistungen und Services. Nicht mehr in dreidimensionalen, aufw\u00e4ndig inszenierten Hallen. Sondern meist in kleinen Studios \u2013 vor einem kleinen, ausgesuchten Teilnehmerkreis. Und vor laufenden Kameras, die jede Gestik und Mimik live ins Netz streamen. Kombiniert mit spannend produzierten Einspielern, kurzen, emotionalen Trailern, Fragerunden oder virtuellen Rundfl\u00fcgen durch komplexe Maschinen. Dazu braucht es nur: moderne Location, komplexe Streaming-Produktion, Interaktion, spannend aufbereiteter Content und Breitbandleitung ins Netz. Dann kann in Echtzeit ein breites Publikum auf der ganzen Welt angesprochen werden. Am Rechner, Tablet oder Smartphone. Und das Ganze auch zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt abrufbar gemacht werden. Aber ist das wirklich ein neuer Trend? Das Ende der Fahnenstange? Etwas dass es vor f\u00fcnf Jahren wirklich so noch nicht gegeben hat? Und k\u00f6nnen damit Networking, Socializing und Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl wirklich m\u00f6glich gemacht werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Fu\u00dfball als Vorg\u00e4nger von hybriden Events<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDigitale und hybride Veranstaltungen sind aktuell total angesagt und durch die unz\u00e4hligen M\u00f6glichkeiten der Digitalisierung entstehen gerade im Bereich der hybriden Events ganz neue, partizipative, interaktive und kollaborative M\u00f6glichkeiten \u201c, wei\u00df Sascha Jaite, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Head of Strategy bei der Ludwigsburger Kommunikationsagentur what when why und erg\u00e4nzt: \u201eDie Inszenierung f\u00fcr ein kleines Publikum vor Ort gekoppelt an einen Livestream zur Ansprache einer breiten Masse weltweit bietet effiziente und praktische M\u00f6glichkeit, um Unternehmen, Marken oder Produkte nachhaltig zu emotionalisieren. Gelernt hat man da sicherlich viel vom Sport. Beim historischen WM-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft 1954 in Bern sa\u00dfen etwa 60.000 Menschen im Stadion. Aber \u00fcber eine Million vor den Fernsehern. Und das in einer Zeit, in der es insgesamt nur etwa 25.000 Fernsehger\u00e4te in Deutschland gab. Oder nehmen wir das Beispiel der aktuellen Europameisterschaft. Beim Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft sa\u00dfen 14.000 Fans in M\u00fcnchen im Stadion. Fieberten mit und sorgten f\u00fcr ausgelassene Stimmung auf den R\u00e4ngen. Aber \u00fcber 20 Millionen sa\u00dfen bundesweit vor den Fernsehern. Interaktion gab es da zwar keine. Aber eine erfolgreiche Medialisierung als Multiplikator f\u00fcr Emotionen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Engagement bringt Ver\u00e4nderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zum Thema Interaktion. Denn das ist der eigentliche Trend. \u201eInteressant wird es f\u00fcr Unternehmen und Organisationen dann, wenn Teilnehmer durch Aktivieren, Involvieren und Partizipieren zu Beteiligten und von Beteiligten zu Botschaftern werden. Wir sprechen dann von einer smarten Veranstaltung. Der zielf\u00fchrenden Verschmelzung von Online- und Onsite Elementen. Etwas, dass wir bei what when why schon seit Jahren konzipieren und realisieren\u201c, erkl\u00e4rt Carsten Knierim, Gr\u00fcnder und Inhaber der Agentur what when why sowie Autor des Buches \u201eSmarte Events\u201c. \u201eWir verkaufen unseren Kunden keine Trends. Sondern bieten immer passende L\u00f6sungen f\u00fcr individuelle Anforderungen und Ziele. Das k\u00f6nnen digitale, hybride oder smarte F\u00fchrungskr\u00e4fte-Meetings, Messen, H\u00e4ndlertagungen oder Mitgliederversammlungen sein. Oder auch reine Live-Events. Das Ziel ist immer identisch: Die Botschaften unserer Kunden m\u00fcssen f\u00fcr gew\u00fcnschte Stakeholder zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Tonalit\u00e4t und emotional erlebbar gemacht werden. Egal ob geh\u00f6rt, gesehen oder gelesen. Und das ganze nat\u00fcrlich innerhalb des Budgetrahmens\u201c, erg\u00e4nzt Knierim mit einem Augenzwinkern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ganzheitliche Verschmelzung von onsite und online<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Zukunft der Live-Kommunikation liegt in der Verbindung der Vorteile und M\u00f6glichkeiten der Online-Kommunikation mit den einzigartigen St\u00e4rken der Onsite-Kommunikation. Eben den smarten L\u00f6sungen. Die Kombination dieser beiden Welten \u00f6ffnet die T\u00fcr in das Feld der 360-Grad-Kommunikation. Und damit in ein kommunikatives Gesamterlebnis mit echtem Mehrwert. Wenn beide Welten miteinander verwoben werden, ihre jeweiligen St\u00e4rken zielgerichtet eingesetzt und der physische Raum um den digitalen erweitert wird, dann \u00f6ffnet sich eine Welt nahezu unbegrenzter kommunikativer M\u00f6glichkeiten. Dann finden Networking, Socializing und Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl bei Kunden, potenziellen Neukunden und Mitarbeitern auf einer ganz besonderen Ebene statt. Dann werden Produkte \u00fcber die Sinne und mehrdimensional wahrgenommen. Und dann werde Menschen in Echtzeit und kosteneffizient aus der ganzen Welt Teil der Live-Kommunikation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innerhalb k\u00fcrzester Zeit haben sich hybride Events zum \u201eNew Normal\u201c der Live-Kommunikation entwickelt. Dank zukunftsf\u00e4higer und interaktiver Module entstehen nachhaltige und einzigartige Produkterlebnisse f\u00fcr Mitarbeiter und Kunden \u2013 vor Ort und gleichzeitig online auf der ganzen Welt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3265,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"blank","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[260],"tags":[],"class_list":["post-3256","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-event"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3256"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3256\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4971,"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3256\/revisions\/4971"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/whatwhenwhy.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}